Die letzte Woche hab ich fast ausschliesslich damit verbracht, das Attribut-System zu designen. Die Frage klingt einfach: Welche Attribute braucht ein Spieler? Die Antwort ist es nicht.
Die Balance zwischen Tiefe und Übersicht
Zu wenige Attribute und das Spiel fühlt sich flach an. Zu viele und du erschlägst den Spieler. Ich hab mir angeschaut was andere Manager machen und dann mein eigenes System entworfen.
Das Ergebnis: 44 Attribute pro Feldspieler. Aufgeteilt in drei Kategorien:
- 31 sichtbare Attribute (1-20 Skala) — Technik, Physis und Mental. Von Finishing über Ausdauer bis Führungsqualität.
- 7 versteckte Attribute (1-5 Skala) — Sachen wie Naturtalent, Big-Game-Faktor und Formkonsistenz. Die siehst du nicht direkt, aber sie beeinflussen alles im Hintergrund.
- 6 Persönlichkeitsmerkmale (1-5 Skala) — Professionalität, Ambition, Loyalität und so weiter. Wichtig für Transfers und Kabinendynamik.
Torwarte bekommen nochmal 5 Spezialwerte obendrauf: Reflexe, Abwurf, Herauslaufen, Fangen und Positionierung.
Warum versteckte Attribute?
Ganz einfach: Im echten Fussball weisst du auch nicht alles über einen Spieler. Du siehst seine Technik, seine Geschwindigkeit — aber ob er in grossen Spielen aufblüht oder zusammenbricht? Das findest du erst raus wenn es soweit ist. Oder du schickst einen Scout.
Das Scouting-System kommt später (Phase 3), aber die Datenstruktur muss jetzt schon stimmen. Vorausplanen lohnt sich — auch wenn es mehr Arbeit bedeutet.
Nächste Woche: Die Datenbank-Architektur. Wo speichere ich das alles und wie komme ich schnell wieder dran?